Vor Fernsehkameras ein Pokerturnier spielen zu dürfen. Diese Gelegenheit hat man nicht alle Tage.
Was sagen Sie zu den anderen Qualifikanten bei der MMOP? Haben Sie neue Freunde gefunden?
Das war wirklich wie beim Turmbau zu Babel. Es war nicht immer leicht sich zu verständigen, aber trotz der Sprachbarrieren war die Stimmung gleich gut. Ich hoffe ein paar der Spieler bald wiederzusehen ... Vielleicht in Wien - ich weiß, dass manche ihr Glück erneut herausfordern möchten!
Haben Sie damit gerechnet das MMOP Semifinale zu gewinnen?
Am Anfang dachte ich nicht bei diesem Turnier große Chancen auf einen Sieg zu haben. Manche Spieler hatten viel Erfahrung bei Live-Turnieren und haben bereits große Beträge gewonnen. Aber andererseits wurde mir dadurch der Druck genommen.
„Er wurde von Mr Hyde zu Dr Jekyll“. Sie haben zu Anfang sehr tight gespielt, gegen Ende plötzlich sehr dominant und aggressiv, speziell bei Calls. Was ist da passiert? Haben Sie sich allmählich an die Kameras gewöhnt?
Dieses Turnier war, wie am Final Table zu spielen, ohne jedoch die vorherigen Tische absolviert zu haben. Ich kannte meine Gegner also kaum und hatte beschlossen, anfangs sehr tight zu spielen und dabei meine Gegner genau zu beobachten, um zu erfahren wie sie spielen. Da ich es geschafft hatte ihnen diesen ersten Eindruck zu vermitteln fiel es mir leichter ihnen anschließend Angst einzujagen. Aber auf jeden Fall ist es meiner Ansicht nach wichtig seinen Spielstil während einer Partie zu ändern, damit die anderen nicht die eigene Strategie erkennen können.
Wie lange spielen Sie schon Poker?
Ich spiele seit 3 oder 4 Jahren.
Welche Poker-Erfolge konnten Sie bisher feiern?
Bis jetzt keine großen Erfolge: Gewinne im Bereich von $2.000 bis $3.000 bei Online-Turnieren.
Die alles entscheidende Frage: Warum gewinnen SIE das Finale der MMOP und werden neues Mitglied im bwin Poker-Team?
Ich bin Outsider und habe keinen Druck. Dieser Umstand gefällt mir ganz besonders und dadurch kann ich mein Bestes geben.
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